Dauermagnete
Dauermagnete - welche Arten gibt es

Dauermagnete – diese Magnettypen gibt es

Ein Dauermagnet (auch Permanentmagnet) ist ein Magnet aus einem Stück eines hartmagnetischen Materials. Er hat und behält ein statisches Magnetfeld, ohne dass man wie bei Elektromagneten einen elektrischen Stromfluss benötigt. Dauermagnete besitzen an ihrer Oberfläche je einen oder mehrere Nord- und Südpol(e).

Dauermagnete = Ferritmagnet. So einfach war die Welt früher. Die Technologie ist vorangeschritten und es gibt eine Vielzahl von Magnetarten für unterschiedliche Anwendungsfälle. Die verschiedenen Dauermagnete mit ihren Vor- und Nachteilen sollen hier vorgestellt werden. Wer das liest, weiß hinterher ziemlich viel über Magneten.

Dauermagnete Klassiker: Ferrit Magnete

Der Klassiker unter den Dauermagneten.

Ferrit-Magnete werden aus einem Verbund aus Eisenoxid und Barium- oder Strontium-Carbonat hergestellt. Diese Materialien sind kostengünstig leicht verfügbar. Ferritmagnet  werden mit Pressen und Sintern hergestellt. Diese Magnete sind spröde und erfordern Diamantscheiben zur Oberflächenbearbeitung. Ferrit-Magnete sind nach wie vor die häufigst verwendeten Magnete und haben eine gute Balance aus magnetischer Stärke, Beständigkeit gegen Entmagnetisierung und Wirtschaftlichkeit.

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Alnico Magnete

Alnico-Magnete werden aus einem Verbund aus Aluminium, Nickel und Kobalt mit geringen Mengen an weiteren Elementen hergestellt. AlNiCo Magneten haben eine gute Temperaturstabilität, die einen Einsatz der AlNiCo-Magnete bei Temperaturen von -270°C bis + 500°C ermöglichen und spielen deshalb nach wie vor eine wichtige Rolle in der Technik. Dagegen sind sie sehr anfällig für Entmagnetisierung durch magnetische Felder. Alnico-Magnete werden durch Guss oder Sintern hergestellt. Sintern bietet die überlegene mechanische Eigenschaften, während Gießen höhere Energieprodukte liefert und die Konstruktion von komplizierten Formen ermöglicht.

Samarium-Kobalt Magnete

Samarium-Kobalt ist ein Magnetmaterial, das sehr widerstandsfähig gegenüber Oxidation ist. Es hat eine höhere magnetische Festigkeit und Temperaturbeständigkeit als Alnico oder Ferrit Magnet. Die in den 1970er Jahren eingeführten Samarium-Kobalt-Magnete werden deshalb nach wie vor verwendet. Diese Dauermagnete bieten den besten Temperatureigenschaften aller Seltenerd-Magneten und kann sind bis bei Temperaturen bis zu 300 ° C eingesetzt werden. Wie alle  gesinterten Magnete, sind Samarium-Kobalt Magnete spröde und neigen zu Abplatzungen und Rissbildung bei starken Temperaturschwankungen. Aufgrund der hohen Material Kosten von Samarium, werden Samarium-Kobalt-Magneten für Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Temperaturen und Korrosionsbeständigkeit entscheidend ist.

Neodym Eisen Bor Magnete (NdFeB) – der Star unter den Dauermagneten

Der hochleistungs Dauermagnet. Neodym ist ein Element aus den seltenen Erden. Dieses Material hat ähnliche Eigenschaften wie die von Samarium-Kobalt, außer dass es leichter oxidiert und in der Regel nicht die gleiche Temperaturbeständigkeit aufweist. Neodym-Magnete haben auch das höchste Energieprodukt. Neodym Magnete sind teuer und werden dort verwendet, wo wirklich starke Magnete benötigt werden. Ihre hohe Energieprodukte eignen sich für kompakte Designs, die in innovative Anwendungen und geringere Herstellungskosten zur Folge haben. NdFeB-Magnete korrodieren schnell. Deshalb werden sie ausschließlich oberflächenbehandelt angeboten. Diese umfassen Gold, Nickel, Zink und Zinn Epoxidharzbeschichtung.

 

 

 

4 Kommentare zu “Dauermagnete – diese Magnettypen gibt es

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