Rufen Sie uns an:  +49 7453-9581001

✈ Versandkostenfrei in Deutschland ab einem Warenwert von 50€

Magnete – eine Kraft verändert die Welt.

Magnete kennen wir alle seit unserer Kindheit. Jeder von uns hat schon einmal mit diesen fast magisch scheinenden Dingen gespielt. Doch nüchtern betrachtet wissen wir eigentlich ziemlich wenig über Magnete. Wie wurden Magnete entdeckt, welche Arten gibt es, wie werden Magnete hergestellt und wo kann man gute starke Magnete kaufen? An dieser Stelle sollen alle Fragen über diese Wunder kompetent beantwortet werden.

Magnete oder Magneten?

Da fängt es schon an. Was ist der Plural von Magnet?  Hand aufs Herz – wissen Sie es? Egal wie sie sich entschieden haben – sowohl Magnete als auch Magneten ist richtig. Der Begriff Magnete kommt aus dem altgriechischen und heißt „Stein aus Magnesia“.

Ein Magnet ist ein Körper der bestimmte andere Körper entweder abstößt oder anzieht.

Was ist ein Magnet?

Ein Magnet ist ein Objekt, welches ein Magnetfeld hat. Der Begriff ‘Magnet’ stammt aus dem Griechischen. Im modernen Sinne bezeichnet Magnet jedoch nicht nur die Steine aus Magnetit, sondern jegliches Material, welches ein Magnetfeld aufweist, also sowohl Permanentmagneten als auch Elektromagneten.

Permanent- bzw. Dauermagnete sind nicht auf äußere Einflüsse angewiesen, um ihr Magnetfeld zu produzieren. Elektromagnete hingegen bauen ihr Magnetfeld nur auf, wenn elektrischer Strom fließt. Nimmt der Strom zu, nimmt auch das Feld zu und umgekehrt: Bei Abnahme des Stromflusses wird auch das Magnetfeld schwächer.

Alle Magneten haben einen Nordpol und einen Südpol

Ein Magnet hat immer einen Nordpol und einen Südpol. Gegensätzliche Pole ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab. Auch unsere Erde ist magnetisch. Sie hat nicht nur einen geographischen Nord- und Südpol, sondern auch einen magnetischen Nord- und Südpol. Und auch sie ist, wie jeder andere Magnet, von einem Magnetfeld umgeben.

Auch die Erde hat einen magnetischen Nord und Südpol

Was ist das Magnetfeld?

Das Magnetfeld ist der Wirkungsbereich eines Magneten – also der Bereich, in dem er andere Magneten oder magnetische Körper anzieht bzw. abstößt. Es strahlt von den Polen des Magnets aus. Dieses Kraftfeld kann man beispielsweise mit Eisenspänen sichtbar machen.

Magnete – wer hat’s erfunden?

Nein es waren nicht die Schweizer, die die Magnete erfunden haben. Und „gefunden“ trifft es wahrscheinlich auch eher als „erfunden“. Es waren metallische Findlinge, an denen die Phänomene von Magnetismus beobachtet werden konnten. Die erste bekannte Anwendung dieser natürlichen Magnete war die Magnetisierung der Kompassnadel und das blieb auch über Jahrhunderte hinweg die einzige Anwendung.

Liese hier mehr über die wahninnig spannende Geschichte der Magnete

Was für Magnete gibt es?

Natürliche Magnete sind Magnetit-Steine, die in der Natur vorkommen. Sie entstanden aus abgekühlter, eisenhaltiger Lava und Stickstoff und bewahrten während der Abkühlung den natürlichen Magnetismus der Erde in sich.

Elektromagnete entstehen technisch durch Induktion, d.h. sie werden mittels Strom geschaffen. Dabei fließt Strom durch eine Spule, die um einen offenen Eisenkern gewickelt ist. Dieser hält und führt das entstehende Magnetfeld, solange der Strom fließt.

Der Magnetstein kommt natürlich vor
natürliche Magnete

Dauer- bzw. Permanentmagnete sind industriell gefertigte Magnete aus verschiedenen Materialien. So gibt es z.B. herkömmliche Ferritmagnete, die aus Eisen bestehen. Diese Eisenkörper werden magnetisiert und so zu Magneten.

Ein als Dauermagnet bezeichneter Magnet erzeugt Magnetfelder, ohne dass ein Stromfluss zu erkennen wäre. Sie können unterschiedlich stark sein, je nach Material und Magnetisierungsgrad. Einige Magnete werden auf Basis von Neodym hergestellt, einer sogenannten “seltenen Erde”. Neodym-Magnete sind meist deutlich stärker als Ferritmagnete und werden daher auch Supermagnete genannt. Mit ihnen lassen sich erhebliche Kräfte erreichen. Neodym-Magnete können so schnell auch mal mehrere hundert Kilogramm Haftkraft besitzen.

Dauermagnete

Ein Dauermagnet ist ein Magnet, der seine magnetischen Eigenschaften behält, ohne dass ein elektromagnetisches Feld angelegt wird. Dauermagnete haben an ihrer Oberfläche einen Nordpol und einen Südpol.

Ein Permanent Magnet übt auf alle ferromagnetischen Stoffe, wie zum Beispiel Eisen eine Anziehung aus. Zwei Permanent Magnete ziehen sich mit ihren ungleichnamigen Polen an und mit ihren gleichnamigen Polen stoßen sie sich ab.

Stahl Magnete

Früher wurden Dauer Magnete hauptsächlich aus Stahl hergestellt. Diese sind allerdings sehr schwach und lassen sich leicht entmagnetisieren. Diese Magnet Art ist uns allen durch den berühmten Hufeisen Magnet bekannt.

Magnete aus Ferrit

Ferrite sind elektrisch schlecht oder nicht leitende ferrimagnetische keramische Werkstoffe aus dem Eisenoxid Hämatit (Fe2O3), seltener aus Magnetit (Fe3O4) und aus weiteren Metalloxiden. Je nach Zusammensetzung sind Ferrite hartmagnetisch oder weichmagnetisch. Ferritmagnete sind eher schwach. Haupteinsatzgebiete sind Haft Magnete und Feld Magnete von Gleichstrommotoren und elektrodynamischen Lautsprechern.

Aluminium-Nickel-Kobalt (AlNiCo)

Diese Magnete haben eine gute Korrosionsbeständigkeit, sind aber sehr hart und zerbrechlich. Der erste Permanentmagnet, der für die Massenproduktion geeignet war, bestand aus AlNiCo. Jedoch verliert das Material immer mehr an Bedeutung und wird vielfach durch Ferritmagnete oder Neodym-Eisen-Bor ersetzt. Ein Grund ist, dass es eine geringe magnetische Stabilität hat: Die Koerzitivfeldstärke von Alnico ist mit rund 50-100 kA/m vergleichsweise klein und die Gefahr der Entmagnetisierung durch ein externes Feld relativ groß. Entsprechend haben Permanentmagnete aus AlNiCo eine längliche oder Hufeisenform. Diese Magnete verlieren immer mehr an Bedeutung.

Neodym-Eisen-Bor Magnete

Die Legierung Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) war Anfang der 80er Jahre eine echte technologische Revolution. Neodym Magnete sind extrem starke Magnete bei geringem Volumen. Die Einsatztemperaturen waren auf 60-120°C beschränkt. Neuere Entwicklungen ermöglichen Einsatz der Magnete bis 200°C. Neodym Magneten kommen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überragende Bedeutung zu.

Herstellung von Magneten

Fast alle Dauermagnete werden in dem sogenannten Sinterverfahren hergestellt. Sintern ist ein Verfahren zur Herstellung oder Veränderung von (Werk-)Stoffen. Dabei werden feinkörnige, keramische oder metallische Stoffe – oft unter erhöhtem Druck – erhitzt, wobei die Temperaturen jedoch unterhalb der Schmelztemperatur der Hauptkomponenten bleiben, so dass die Gestalt (Form) des Werkstückes erhalten bleibt. Dabei kommt es in der Regel zu einer Schwindung, weil sich die Partikel des Ausgangsmaterials verdichten und Porenräume aufgefüllt werden. Man unterscheidet grundsätzlich das Festphasensintern und das Flüssigphasensintern, bei dem es auch zu einer Schmelze kommt. Durch Sintern entstehen die starken Magnete.

Einsatzfelder von starken Magneten

Magnete finden überall in unserer industriellen Gesellschaft Verwendung. Nur Wenigen ist klar, dass es ohne Magnete keine Elektrizität, keine Elektromotoren, keine Lautsprecher, keine Stromzähler und  auch keine Generatoren gäbe.

Insbesondere die Neodym Magneten ermöglichen leistungsfähige Elektromotoren, starke Windräder und winzig kleine und leistungsfähige Lautsprecher in iPhone und Kopfhöhrern.

Gängige Formen von Magneten

Magnete können im Sinterverfahren in fast beliebige Formen gepresst werden. Gängig sind QuadermagneteScheibenmagnete und Würfelmagnete.

Magnetbeschaffung

Magnete (insbesonders Neodym Magnete) werden fast ausschließlich in China hergestellt, da sich dort auch die größten Abbaugebiete der seltenen Erden befinden. Grundsätzlich kann man die Magnete auch von dort importieren. Das praktische Problem sind aber sehr lange Lieferzeiten und die enormen Mindestbestellmengen für Magneten.

Supermagnetic.de importiert Supermagnete ausschließlich von den besten Magnetherstellern der Welt und liefert auch kleinere Stückzahlen Industriequalität zu günstigen Preisen.

Der Magnetismus hat etwas Geheimnisvolles an sich: Man kann ihn nicht sehen oder fühlen (obgleich manche Leute dies von sich behaupten; das entzieht sich allerdings der wissenschaftlichen Erkenntnis). Warum Magnete andere Gegenstände anziehen, ist in der Wissenschaft schon seit langer Zeit bekannt. Ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund ist Magnetismus aber nicht zu erklären, da er weder mit den Händen fassbar noch mittels einfacher Versuchsaufbauten begreifbar gemacht werden kann. Was also sind eigentlich Magnete, wie funktionieren sie – und warum?

Warum stoßen sich Magnete auch ab?

Warum sich Magnete abstoßen oder anziehen, kann nur mit einem physikalischen Grundgesetz erklärt werden. Gleiche Ladungen oder Pole stoßen sich ab und ungleiche Ladungen ziehen sich an. Das ist ein unveränderliches Grundgesetz.

Magnete

Werden zwei Magneten mit deren gleichen Polen aufeinander zugeführt, so stoßen sich die Magneten ab. Wird ein Magnet zwischen seinen beiden Polen geteilt, entstehen keine zwei einzelnen Pole, sondern wiederum zwei Magneten mit zwei Polen.

Dieses Prinzip der magnetischen Abstoßung benutzt man übrigens bei Magnetschwebebahnen. Die Schienen und die Züge stoßen sich hier gegenseitig ab und der Zug schwebt auf der Schiene. Das wird erreicht, indem man Magnetfelder elektrisch erzeugt. Diese bestimmen dann auch die Geschwindigkeit des Zuges.

 Magnetschwebebahn basiert auf magnetischer Abstoßung

Quellen

www.wdr.de
www.elektronikinfo.de
www.phynet.de/magnetismus
manuelfigus-matchatee.over-blog.de
wikibooks.org/wiki/Physikunterricht

Gratis Versand in Deutschland

ab einem Bestellwert von 50€

14 Tage Rückgaberecht

ohne Angabe von Gründen

Sicherer Zahlungsverkehr

durch SSL-Verschlüsselung

Schnelle Lieferzeiten

durch kompetente Partner

© Supermagnetic 2020