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Magnet – unglaubliche Fakten ĂĽber ein weltbewegendes Phänomen.

Fakten, Wichtiges und auch Lustiges über Magnete finden Sie hier. Zusammengestellt vom wichtigsten Anbieter für Magnet. Hier sollten Sie viele Informationen finden, falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Der berühmte Hufeisen Magnet

Magnete kennen wir alle seit unserer Kindheit. Jeder von uns hat schon einmal mit diesem fast magischen Magnet gespielt. Doch nüchtern betrachtet wissen wir eigentlich ziemlich wenig über Magnete. Wie wurden Magnete entdeckt? Welche Arten gibt es? Wie werden Magnete hergestellt? Wo kann man gute starke Magnete kaufen?
Wir beantworten alle Fragen über Magnete kompetent.

Was ist der Plural von Magnet?

Magnete oder Magneten?  Hand aufs Herz – wissen Sie es? Egal wie sie sich entschieden haben – sowohl Magnete als auch Magneten ist richtig. Der Begriff Magnete kommt aus dem altgriechischen und heißt „Stein aus Magnesia“.

Ein Magnet ist ein Körper der bestimmte andere Körper entweder abstößt oder anzieht.

Was ist ein Magnet?

Ein Magnet ist ein Objekt, welches ein Magnetfeld hat. Der Begriff ‘Magnet’ stammt aus dem Griechischen. Im modernen Sinne bezeichnet Magnet jedoch nicht nur die Steine aus Magnetit, sondern jegliches Material, welches ein Magnetfeld aufweist, also sowohl Permanentmagneten als auch Elektromagneten.

Permanent- bzw. Dauermagnete sind nicht auf äußere Einflüsse angewiesen, um ihr Magnetfeld zu produzieren. Elektromagnete hingegen bauen ihr Magnetfeld nur auf, wenn elektrischer Strom fließt. Nimmt der Strom zu, nimmt auch das Feld zu und umgekehrt: Bei Abnahme des Stromflusses wird auch das Magnetfeld schwächer.

Alle Magneten haben einen Nordpol und einen Südpol. Von diesen Polen laufen die magnetischen Feldlinien zum entgegengesetzten magnetischen Pol.

Ein Magnet hat immer einen Nordpol und einen Südpol. Gegensätzliche Pole ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab. Auch unsere Erde ist magnetisch. Sie hat nicht nur einen geographischen Nord– und Südpol, sondern auch einen magnetischen Nord- und Südpol. Und auch sie ist, wie jeder andere Magnet, von einem Magnetfeld umgeben. Die magnetischen Feldlinien, die den Magneten umgeben verlaufen bogenförmig ausgehend von den Polen in Richtung  des entgegengesetzten Poles.

 

 

Auch die Erde hat einen magnetischen Nord und Südpol

Die Erde ist ein Magnet

Was ist das Magnet-Feld?

Das Magnetfeld ist der Wirkungsbereich eines Magneten – also der Bereich, in dem er andere Magneten oder magnetische Körper anzieht bzw. abstößt. Es strahlt von den Polen des Magnets aus. Dieses Kraftfeld kann man mit Eisenspänen sichtbar machen.

Magnete – wer hat’s erfunden?

Nein es waren nicht die Schweizer, die die Magnete erfunden haben. Und „gefunden“ trifft es wahrscheinlich auch eher als „erfunden“. Es waren metallische Findlinge, an denen die Phänomene von Magnetismus beobachtet werden konnten. Die erste bekannte Anwendung dieser natürlichen Magnete war die Magnetisierung der Kompassnadel und das blieb auch über Jahrhunderte hinweg die einzige Anwendung.

Was für Magnete gibt es?

Natürliche Magnete sind Magnetit-Steine, die in der Natur vorkommen. Sie entstanden aus abgekühlter, eisenhaltiger Lava und Stickstoff und bewahrten während der Abkühlung den natürlichen Magnetismus der Erde in sich.

Elektromagnete entstehen technisch durch Induktion, d.h. sie werden mittels Strom geschaffen. Dabei fließt Strom durch eine Spule, die um einen offenen Eisenkern gewickelt ist. Dieser hält und führt das entstehende Magnetfeld, solange der Strom fließt.

Der Magnetstein kommt natürlich vornatürliche Magnete

Dauer- bzw. Permanentmagnete sind industriell gefertigte Magnete aus verschiedenen Materialien. So gibt es z.B. herkömmliche Ferritmagnete, die aus Eisen bestehen. Diese Eisenkörper werden magnetisiert und so zu Magneten.

Ein als Dauermagnet bezeichneter Magnet erzeugt Magnetfelder, ohne dass ein Stromfluss zu erkennen wäre. Sie können unterschiedlich stark sein, je nach Material und Magnetisierungsgrad. Einige Magnete werden auf Basis von Neodym hergestellt, einer sogenannten “seltenen Erde”. Neodym-Magnete sind meist deutlich stärker als Ferritmagnete und werden daher auch Supermagnete genannt. Mit ihnen lassen sich erhebliche Kräfte erreichen. Neodym-Magnete können so über mehrere hundert Kilogramm Haftkraft besitzen.

Dauermagnete

Ein Dauermagnet ist ein Magnet, der seine magnetischen Eigenschaften behält, ohne dass ein elektromagnetisches Feld angelegt wird. Dauermagnete haben an ihrer Oberfläche einen Nordpol und einen Südpol.

Ein Permanent Magnet übt auf alle ferromagnetischen Stoffe, wie zum Beispiel Eisen eine Anziehung aus. Zwei Permanent Magnete ziehen sich mit ihren ungleichnamigen Polen an und mit ihren gleichnamigen Polen stoßen sie sich ab.

Stahl Magnete

Früher wurden Dauer-Magnete hauptsächlich aus Stahl hergestellt. Diese sind allerdings sehr schwach und lassen sich leicht entmagnetisieren. Diese Magnetart ist uns allen durch den berühmten Hufeisen Magnet bekannt.

Magnete aus Ferrit

Ferrite sind elektrisch schlecht oder nicht leitende ferrimagnetische keramische Werkstoffe aus dem Eisenoxid Hämatit (Fe2O3), seltener aus Magnetit (Fe3O4) und aus weiteren Metalloxiden. Je nach Zusammensetzung sind Ferrite hartmagnetisch oder weichmagnetisch. Ferritmagnete sind eher schwach. Haupteinsatzgebiete sind Haft-Magnete und Feld-Magnete von Gleichstrommotoren und elektrodynamischen Lautsprechern.

Aluminium-Nickel-Kobalt (AlNiCo)

Diese Magnete haben eine gute Korrosionsbeständigkeit, sind aber sehr hart und zerbrechlich. Der erste Permanentmagnet, der für die Massenproduktion geeignet war, bestand aus AlNiCo. Jedoch verliert das Material immer mehr an Bedeutung und wird vielfach durch Ferritmagnete oder Neodym-Eisen-Bor ersetzt. Ein Grund ist, dass es eine geringe magnetische Stabilität hat: Die Koerzitivfeldstärke von AlNiCo ist mit rund 50-100 kA/m vergleichsweise klein und die Gefahr der Entmagnetisierung durch ein externes Feld relativ groß. Entsprechend haben Permanentmagnete aus AlNiCo eine längliche oder Hufeisenform. Diese Magnete verlieren immer mehr an Bedeutung.

Neodym-Eisen-Bor Magnete

Die Legierung Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) war Anfang der 80er Jahre eine echte technologische Revolution. Neodym Magnete sind extrem starke Magnete bei geringem Volumen. Die Einsatztemperaturen waren auf 60-120°C beschränkt. Neuere Entwicklungen ermöglichen Einsatz der Magnete bis 200°C. Neodym Magneten kommen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überragende Bedeutung zu.

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Fakten, Wichtiges und auch Lustiges über Magnete finden Sie hier. Zusammengestellt vom wichtigsten Anbieter für Magnet. Hier sollten Sie viele Informationen finden, falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Herstellung von Magneten

Fast alle Dauermagnete werden in dem sogenannten Sinterverfahren hergestellt. Sintern ist ein Verfahren zur Herstellung oder Veränderung von (Werk-)Stoffen. Dabei werden feinkörnige, keramische oder metallische Stoffe – oft unter erhöhtem Druck – erhitzt, wobei die Temperaturen jedoch unterhalb der Schmelztemperatur der Hauptkomponenten bleiben, so dass die Gestalt (Form) des Werkstückes erhalten bleibt. Dabei kommt es in der Regel zu einer Schwindung, weil sich die Partikel des Ausgangsmaterials verdichten und Porenräume aufgefüllt werden. Man unterscheidet grundsätzlich das Festphasensintern und das Flüssigphasensintern, bei dem es auch zu einer Schmelze kommt. Durch Sintern entstehen die starken Magnete.

Einsatzfelder von starken Magneten

Magnete finden überall in unserer industriellen Gesellschaft Verwendung. Nur Wenigen ist klar, dass es ohne Magnete keine Elektrizität, keine Elektromotoren, keine Lautsprecher, keine Stromzähler und  auch keine Generatoren gäbe.

Insbesondere die Neodym Magneten ermöglichen leistungsfähige Elektromotoren, starke Windräder und winzig kleine und leistungsfähige Lautsprecher in iPhone und Kopfhöhrern.

Gängige Formen von Magneten

Magnete können im Sinterverfahren in fast beliebige Formen gepresst werden. Gängig sind QuadermagneteScheibenmagnete und Würfelmagnete.

Magnetbeschaffung

Magnete (insbesonders Neodym Magnete) werden fast ausschließlich in China hergestellt, da sich dort auch die größten Abbaugebiete der seltenen Erden befinden. Grundsätzlich kann man die Magnete auch von dort importieren. Das praktische Problem sind aber sehr lange Lieferzeiten und die enormen Mindestbestellmengen für Magneten.

Supermagnetic.de importiert Supermagnete ausschließlich von den besten Magnetherstellern der Welt und liefert auch kleinere Stückzahlen Industriequalität zu günstigen Preisen.

Der Magnetismus hat etwas Geheimnisvolles an sich: Man kann ihn nicht sehen oder fühlen (obgleich manche Leute dies von sich behaupten; das entzieht sich allerdings der wissenschaftlichen Erkenntnis). Warum Magnete andere Gegenstände anziehen, ist in der Wissenschaft schon seit langer Zeit bekannt. Ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund ist Magnetismus aber nicht zu erklären, da er weder mit den Händen fassbar noch mittels einfacher Versuchsaufbauten begreifbar gemacht werden kann. Was also sind eigentlich Magnete, wie funktionieren sie – und warum?

Warum stoßen sich Magnete auch ab?

Warum sich Magnete abstoßen oder anziehen, kann nur mit einem physikalischen Grundgesetz erklärt werden. Gleiche Ladungen oder Pole stoßen sich ab und ungleiche Ladungen ziehen sich an. Das ist ein unveränderliches Grundgesetz.

Magnete stoßen sich ab

Werden zwei Magneten mit deren gleichen Polen aufeinander zugeführt, so stoßen sich die Magneten ab. Wird ein Magnet zwischen seinen beiden Polen geteilt, entstehen keine zwei einzelnen Pole, sondern wiederum zwei Magneten mit zwei Polen.

Dieses Prinzip der magnetischen Abstoßung benutzt man übrigens bei Magnetschwebebahnen. Die Schienen und die Züge stoßen sich hier gegenseitig ab und der Zug schwebt auf der Schiene. Das wird erreicht, indem man Magnetfelder elektrisch erzeugt. Diese bestimmen dann auch die Geschwindigkeit des Zuges.

 Magnetschwebebahn basiert auf magnetischer Abstoßung

Magnet – Die magische Geschichte des technischen Fortschritts

Ein natürlicher Magnet

600 v.Chr. – Die Griechen entdecken den magischen Magnet Stein

Magnete sind Objekte mit einem magnetischen Feld. Er zieht metallische Objekte wie Eisen, Stahl, Nickel und Kobalt an. Als erstes beobachteten die Griechen, dass die natürlich vorkommenden „Magnetsteine“(Magnetite)
Eisen anzogen. Die Reise in die magische Welt des Magnetismus hat begonnen.

Die Geschichte des Magneten kann man nicht wirklich ohne die Geschichte der Elektrizität erzählen. Deshalb sei auch diese hier angeschnitten.

600 v.Chr. – Der den Bernstein reibt

Für seine Zeitgenossen muss Aristophanes wohl ein Nerd gewesen sein. Er rieb mit einem Fell am Bernstein und stellte fest, dass dieser Federn anziehen konnte. Man glaubte, dass Bernstein diese Fähigkeit ausschließlich besitzt. Dieser seltsame Effekt sollte 2000 Jahre lang ein Mysterium bleiben bis William Gilbert 1600 n.Chr. die Wirkung von Magneten und Bernstein untersuchte und zum ersten Mal das Wort „electric“ prägte. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte Lorenz die Elektronentheorie. Heute wissen wir, was Nerd Aristophanes beim Bernsteinrubbeln entdeckte war – elektrische Ladung.

Durch Reibung eines Bernsteins mit einem Fell entsteht MagnetismusErster menschlich hergestellter Magnet

Übrigens: Bernstein auf griechisch heißt élektron. Alles klar?

1000 – Der nasse Kompass

Die cleveren Chinesen haben für die Navigation der Schiffe den „Südweiser „entdeckt. Ja tatsächlich zeigten die ersten magnetischen Kompasse der Welt nicht nach Norden sondern nach Süden. Damals wurde das Gerät noch nicht wie heute zur Navigation genutzt sondern diente der Magnet den Chinesen dazu, die Zukunft vorauszusagen und Gebäude auszurichten. Nasskompass heißt er deshalb, weil eine schwimmende Magnetnadel verwendet wurde.

1269 – Der trockene Kompass

Die Europäer brauchte etwas länger um den Kompass zu erfinden. Die erste schriftliche Erwähnung einer trocken auf einem Stift spielenden Magnetnadel findet sich im Epistola de magnete von 1269, geschrieben von Petrus Peregrinus de Maricourt, womit der noch heute benutzte trockene Kompass erfunden war.

ein schwimmender Magnet ergibt einen Kompasstrockener Kompass

1600 – Magnete kann man nicht durch Knoblauch entmagnetisieren

Kein Witz: Das war eine der bahnbrechenden Entdeckungen von William Gilbert. Er war Hofarzt von Königin Elisabeth I und war der erste Forscher, der den Magnetismus mit sorgfältigen Experimenten untersuchte und mit den vielfältigen Mythen dieser Zeit aufräumte. Er war also der erste Mythbuster.

Damals dachte man, die Kompassnadel wird vom Nordstern angezogen. Gilbert machte klar, dass die Erde als Magnet gesehen werden kann mit einem Nord und einem Südpol.

Auch in der Erforschung des elektrischen Stromes lieferte er Grundlagenarbeit. Er entdeckte, dass nicht nur der Bernstein, wenn er an Fell gerieben wird, elektrische Ladung besitzt, sondern auch andere Materialien wie Glas.

Übrigens: Bernstein auf griechisch heißt élektron. Alles klar?

 

Der Magnet Pionier

1660 – Strom kann zum ersten Mal gezielt produziert werden

Otto von Guericke baute eine Schwefelkugel mit einer Drehachse, die mit der Hand gerieben die kosmischen Wirkkräfte (virtutes mundanae) nachweisen sollte. Eine solche Schwefelkugel sandte er an interessierte Zeitgenossen, so auch 1671 an Gottfried Wilhelm von Leibniz, der damit einen ersten künstlichen elektrischen Funken erzeugte.

 

Otto von Guericke kann zum rtsten Mal Elektrizität produzieren

1729 – Leiter und Nichtleiter

Stephen Gray führte lustige Experimente durch. Er beobachtete, wie man Elektrizität, die mit Reiben an Glaskolben erzeugt wurde, weiterleiten kann. Er probierte es mit Hanfschnüren und sogar mit einem Jungen, den er zu diesem Zwecke an Schnüren aufhängte. Am Ende der sogenannten „Lines of Communication“ war eine kleine Elfenbeinkugel, die Hühnerfedern (magnetisch) anzog. Sein großer Verdient war es, zum ersten Mal nach elektrischen Leitern von Nichtleitern zu klassifizieren.

leitet ein Junge?

1733 Positive und negative Ladung

So nannte der Entdecker Charles du Fay die verschiedenen Ladungen noch nicht. Er bezeichnete die Elektrizitätsarten als Glaselektrizität (französisch électricité vitreuse) und Harzelektrizität (französisch électricité résineuse). Dabei entspricht die Glaselektrizität heute (nach Festlegung durch Benjamin Franklin und Bezeichnung durch Leonhard Euler) einer positiven Ladung.

1730 Verbund Magnet

Ein  Kerl namens Servigton Savery aus England bastelte den ersten Verbundmagneten. Wie? Er band einfach mehrere Magnete an den Polen zusammen.

1740 Der erste Magnet-Händler

Gowin Knight erfand einen Prozess zur Herstellung von Magneten aus Stahl und verkaufte diese Magneten an Forscher und Interessierte. Es wurden Kompasse aus seinen Magneten hergestellt, die die besten ihrer Zeit waren und britischen Seefahrern beim Navigieren halfen. Ein großartiges Vorbild für unseren Magnet Shop.

1745 Der elektrische Kondensator

Ewald Georg von Kleist machte eine erstaunliche Entdeckung. Er steckte einen Nagel in ein Wasserflasche, die innen und außen mit Metall ummantelt war – die Leidener Flasche. Er schloss den Nagel an eine Elektrisiermaschine an. Als er wenig später den Nagel anfasste bekam er richtig eine geballert. Zu den ersten Anwendungen zählte dann auch die Vorführung der Elektrizität. Menschen sollten sich an Händen halten und der erste der Kette sollte dann den Nagel anfassen. Natürlich bekamen alle einen ordentlichen Schlag. Dieses lustige Gesellschaftsspiel wurde dann nicht mehr gespielt, als ein Nürnberger Mathematiklehrer daran starb.

Die Leidener Flasche

1747 Ladungserhaltung

Benjamin Franklin war fasziniert von der Leidener Flasche. Was ihn aber nicht los ließ, war die Frage wo die Elektrizität herkommt. Die Sache mit der Glaselektrizität und Harzelektrizität überzeugte ihn nicht. Bei Versuchen mit einer durch Reibung aufgeladenen Glasröhre stellte er fest, dass in jedem abgeschlossenen System die Summe der vorhandenen elektrischen Ladungen konstant bleibt (Prinzip der Ladungserhaltung). Franklin sprach dabei von „einer Ladungsart“, die nur ihren Aufenthaltsort verändert und somit positive oder negative Aufladung verursacht. Um seine neue Erkenntnis anschaulicher zu erklären, prägte Franklin die Begriffe „plus“ und „minus“.

Franklin stellte fest, dass elektrostatische Entladungen erstaunliche Ähnlichkeit mit Blitzen aufwiesen. Er fand heraus, dass elektrische Ladungen von Metallspitzen angezogen werden. Er schlug auch ein Experiment vor, bei dem mit einem elektrischen Drachen in einer Gewitterwolke Elektrizität gesammelt werden sollte, um die elektrische Natur der Blitze zu beweisen. Ob und wie er das Experiment tatsächlich durchgeführt hat, ist umstritten. Nachahmer haben ihre Neugier mit dem Leben bezahlt.

Benjamin Franklin beschreibt die Ladungserhaltung und die PolaritätBenjamin Franklin fängt Blitze ein

1750 Erstes Buch über Magnet Herstellung

John Mitchell veröffentlicht in Cambridge sein achtzigseitiges Buch „A Treatise of Artificial Magnets“ indem er darlegt, wie man einen künstlichen Magneten produzieren kann. Auch sonst war der Typ echt cool. Er war der Erste, der von einem schwarzen Loch und einem dunklen Stern sprach. Die Macht war mit ihm.

das erste Buch über die Herstellung von MagnetenDas erste Buch über die Herstellung von Magneten kann man heute noch kaufen

1757 Dampfmaschine

Nein James Watt hat keine Magnete erfunden und auch keine Stromexperimente gemacht. Aber: Mit der Optimierung der Dampfmaschine hat er die Stromproduktion in großem Stile möglich gemacht. Sein Name steht für Leistung und Watt ersetzt das von ihm eingeführte PS als Maßeinheit.

1820 Elektromagnetismus

Hans Christian Ørsted beobachtete während einer Vorlesung die Ablenkung einer Kompassnadel durch einen stromdurchflossenen Draht und entdeckte somit die magnetische Wirkung des elektrischen Stromes.  Der pfiffige Ørsted erkannte sofort die Tragweite der Verknüpfung beider Phänomene und löste mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse die Entwicklung der Elektrizitätslehre und Elektrotechnik aus.

Ampère wiederholte den Versuch und erkannte, dass Ørstedt die Ablenkung des Magneten durch das Erdmagnetfeld nicht beachtet hatte. Mit einer verbesserten Versuchsanordnung konnte Ampère nun feststellen, dass sich die Magnetnadel immer senkrecht zum stromdurchflossenen Leiter stellte. Ampère nahm nun als Modellhypothese an, dass jeder Magnetismus seine Ursache in elektrischen Strömen habe und Ströme Magnetfelder erzeugen. Er konnte in aufeinander folgenden Versuchen nachweisen, dass zwei stromdurchflossene Leiter eine Anziehungskraft aufeinander ausüben, wenn in beiden Leitern die Elektrische Stromrichtung gleich ist, und dass sie eine Abstoßungskraft aufeinander ausüben, wenn die Stromrichtung entgegengesetzt ist.

Strom beeinflusst MagneteØrsted weist magnetische Wirkung von Strom nach

1826 Elektromagnet

William Sturgeon entwickelte den ersten Elektromagneten, indem er ein hufeisenförmiges Metall mit 18 Windungen eines Kupferdrahtes umwickelte. Wenn Strom durch den Draht geführt wurde, konnte der Magnet 9 Pounds (4 kg) Metall anheben, oder das 20fache des Eigengewichts.

1837 Schreibtelegraph

Der Kunstprofessor und Bildhauer Samuel Morse baute einen Elektromagnet mit beweglichem Anker, dessen Hebel auf einem durch ein Uhrwerk vorübergeführten Papierstreifen Punkte und Striche erzeugt.

Heißt: Er nimmt ein Stück Papier auf einer Uhrwalze und ein Stift drückt darauf. Kurzer Druck macht Punkt , langer Druck macht Strich. Wie es sich für einen ordentlichen Künstler gehört, baut er diesen „Magnetschreiber“ aus einer Staffelei.

Aus einer Uhr, einer Staffelei und einem elktromagneten baut Morse den ersten TelegrafenPunkt Punkt Strich – Morse baut elektromagnetischen Telegrafen

1855 Elektromagnetische Induktion

Wenn elektrischer Strom Magnetismus erzeugt, erzeugt dann ein Magnet auch Strom? Diese Frage beschäftigte Michael Faraday. Die Antwort war und ist ja. Durch intelligente Experimente fand er heraus, dass ein zylindrischer Stabmagnet, der sich durch eine Spule bewegt elektrische Spannung in dieser induzierte. Nach diesem Grundprinzip arbeiten elektrische Generatoren noch heute.

 

Magnete induzieren Strom

1864 – Elektrizität und Magnetismus: Zwei Seiten einer Medaille

Das Strom etwas mit Magnetismus zu tun hatte, war schon längst allen klar allerdings konnte es keiner schlüssig erklären. Es war an James Clark Maxwell, diese fundamentale physikalische Leistung zu erbringen. Maxwell hat die Ergebnisse von vorhergehenden elektromagnetischen und optischen Experimenten und Beobachtungen in einer Serie von mathematischen Gleichungen (Maxwell Gleichungen) zusammengefasst, die die Physik revolutionierten.

Die Maxwell-Gleichungen von James Clerk Maxwell (1831–1879) beschreiben die Phänomene des ElektromagnetismusMagnetismus = Elektrizität

1914 – Magnetschwebebahn

In einem Saal in London ließ der Erfinder Emile Bachelet einen Hohlkörper aus Aluminium über einer langen Reihe von Wechselstrommagneten schweben. Dieser wurden durch einzelne Spulen vorangetrieben. Eigentlich wollte er mit dieser Erfindung Briefe transportieren.

Mit Magneten Züge Transportieren

1944 – Magnetrührer

Dieser Quirl ist ein absolut bedeutendes Laborgerät bei dem ein rotierendes Magnetfeld einen Rührstab (auch Floh genannt) zum Rotieren bringt. Arthur Rosinger aus Newark, New Jersey, USA, erhielt am 6. Juni 1944 das US-Patent 2.350.534 mit dem Titel „Magnetic Stirrer“ .

1984 – Neodym Magnete werden erfunden

Die Unternehmen General Motors (GM) und Sumitomo Special Metals entdeckten 1984 unabhängig voneinander fast gleichzeitig die Verbindung Nd2Fe14B. Aus diesem Material und dem Sinterverfahren entstehen die stärksten Permanentmagnete der Welt. Das Magnetgeschäft von GM ist heute Teil von Molycorp – die Anlage in Sumitomo wurde Teil der Hitachi Corporation die Heute über mehr als 600 Patente für Neodym-Magnete verfügt.

2015 – Deutschlands bester Magnetshop eröffnet die Geschäfte

Harald Kempf beschließt mit seinem Bruder Michael einen Handel für Neodym Magnete. Das Konzept: Qualität zum besten Preis für Magnete setzt sich von Anfang an Maßstäbe. Hunderte von verschiedenen Neodym Magneten kann man dort online kaufen.
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