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Wissenswertes über Magnete - Wo Magnete kaufen?

Magnete kennen wir alle seit unserer Kindheit. Jeder von uns hat schon einmal mit diesen fast magisch scheinenden Magneten gespielt. Doch nüchtern betrachtet wissen wir eigentlich ziemlich wenig über Magnete. Wie wurden Magnete entdeckt, welche Arten gibt es, wie werden Magnete hergestellt und wo kann man gute starke Magnete kaufen? An dieser Stelle sollen alle Fragen über Magnete kompetent beantwortet werden.

 

Magnete kaufen

 

 

Magnete oder Magneten?

Da fängt es schon an. Was ist der Plural von Magnet?  Hand aufs Herz - wissen Sie es? Egal wie sie sich entschieden haben - sowohl Magnete als auch Magneten ist richtig. Der Begriff Magnete kommt aus dem altgriechischen und heißt "Stein aus Magnesia".

Ein Magnet ist ein Körper der bestimmte andere Körper entweder abstößt oder anzieht.

Magnete - wer hat's erfunden?

Nein es waren nicht die Schweizer, die die Magnete erfunden haben. Und "gefunden" trifft es wahrscheinlich auch eher als "erfunden". Es waren nämlich metallische Findlinge, an denen die Phänomene von Magnetismus beobachtet werden konnten. Die erste bekannte Anwendung dieser natürlichen Magnete war die Magnetisierung der Kompassnadel und das blieb auch über Jahrhunderte hinweg die einzige Anwendung.

Dauermagnete

Ein Dauermagnet ist ein Magnet, der seine magnetischen Eigenschaften behält, ohne dass ein elektromagnetisches Feld angelegt wird. Dauermagnete haben an ihrer Oberfläche einen Nordpol und einen Südpol.

Ein Permanent Magnet übt auf alle ferromagnetischen Stoffe, wie zum Beispiel Eisen eine Anziehung aus. Zwei Permanent Magnete ziehen sich mit ihren ungleichnamigen Polen an und mit ihren gleichnamigen Polen stoßen sie sich ab.

Magnet aus verschiedenen Materialien

Stahl Magnete

Früher wurden Dauer Magnete hauptsächlich aus Stahl hergestellt. Diese sind allerdings sehr schwach und lassen sich leicht entmagnetisieren. Diese Magnet Art ist uns allen durch den berühmten Hufeisen Magnet bekannt.

Magnete aus Ferrit

Ferrite sind elektrisch schlecht oder nicht leitende ferrimagnetische keramische Werkstoffe aus dem Eisenoxid Hämatit (Fe2O3), seltener aus Magnetit (Fe3O4) und aus weiteren Metalloxiden. Je nach Zusammensetzung sind Ferrite hartmagnetisch oder weichmagnetisch. Ferritmagnete sind eher schwach. Haupteinsatzgebiete sind Haft Magnete und Feld Magnete von Gleichstrommotoren und elektrodynamischen Lautsprechern.

Aluminium-Nickel-Kobalt Magnete (AlNiCo)

Diese Magnete haben eine gute Korrosionsbeständigkeit, sind aber sehr hart und zerbrechlich. Der erste Permanentmagnet, der für die Massenproduktion geeignet war, bestand aus AlNiCo. Jedoch verliert das Material immer mehr an Bedeutung und wird vielfach durch Ferritmagnete oder Neodym-Eisen-Bor ersetzt. Ein Grund ist, dass es eine geringe magnetische Stabilität hat: Die Koerzitivfeldstärke von Alnico ist mit rund 50-100 kA/m vergleichsweise klein und die Gefahr der Entmagnetisierung durch ein externes Feld relativ groß. Entsprechend haben Permanentmagnete aus AlNiCo eine längliche oder Hufeisenform. Diese Magnete verlieren immer mehr an Bedeutung,

Neodym-Eisen-Bor Magnete (Neodym Magnete)

Die Legierung Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) war Anfang der 80er Jahre eine echte technologische Revolution. Neodym Magnete sind extrem starke Magnete bei geringem Volumen. Die Einsatztemperaturen waren auf 60-120°C beschränkt. Neuere Entwicklungen ermöglichen Einsatz der Magnete bis 200°C. Neodym Magneten kommen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überragende Bedeutung zu.

Herstellung von Magneten

Fast alle Dauermagnete werden in dem sogenannten Sinterverfahren hergestellt. Sintern ist ein Verfahren zur Herstellung oder Veränderung von (Werk-)Stoffen. Dabei werden feinkörnige, keramische oder metallische Stoffe – oft unter erhöhtem Druck – erhitzt, wobei die Temperaturen jedoch unterhalb der Schmelztemperatur der Hauptkomponenten bleiben, so dass die Gestalt (Form) des Werkstückes erhalten bleibt. Dabei kommt es in der Regel zu einer Schwindung, weil sich die Partikel des Ausgangsmaterials verdichten und Porenräume aufgefüllt werden. Man unterscheidet grundsätzlich das Festphasensintern und das Flüssigphasensintern, bei dem es auch zu einer Schmelze kommt. Durch Sintern entstehen die starken Magnete.

Einsatzfelder von starken Magneten

Magnete finden überall in unserer industriellen Gesellschaft Verwendung. Nur Wenigen ist klar, dass es ohne Magnete keine Elektrizität, keine Elektromotoren, keine Lautsprecher, keine Stromzähler und  auch keine Generatoren gäbe.

Insbesondere die Neodym Magneten ermöglichen leistungsfähige Elektromotoren, starke Windräder und winzig kleine und leistungsfähige Lautsprecher in iPhone und Kopfhöhrern.

Gängige Formen von Magneten

Magnete können im Sinterverfahren in fast beliebige Formen gepresst werden. Gängig sind

Quadermagnete, Scheibenmagnete und Würfelmagnete.

 Magnet Quader Magnete Magnete

Magnet kaufen günstig

Magnete (insbesonders Neodym Magnete) werden fast ausschließlich in China hergestellt, da sich dort auch die größten Abbaugebiete der seltenen Erden befinden. Grundsätzlich kann man die Magnete auch von dort importieren. Das praktische Problem sind aber sehr lange Lieferzeiten und die enormen Mindestbestellmengen für Magneten.

Supermagnetic.de importiert Supermagnete ausschließlich von den besten Magnetherstellern der Welt und liefert auch kleinere Stückzahlen Industriequalität zu günstigen Preisen.